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SEPA-Umstellung geht in die Nachspielzeit

Die alte Regel „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ wurde in Sachen SEPA-Umstellung von der EU-Kommission wenige Wochen vor Ablauf der geplanten Umstellung auf das einheitliche Europäische Paymentsystem gekippt. Wer als Händler die Umstellung auf das neue europäische Zahlungssystem SEPA noch nicht vollzogen hat, kann auf- bzw. noch einmal durchatmen: Die Übergangsfrist wird um sechs Monate zu verlängert, so dass die neue Headline der 1. August 2014 ist. Entsprechend sind weiterhin Überweisungen in den landeseigenen Systemen möglich, so dass sich mancher noch nicht von alt bekannter Kontonummer und Bankleitzahl trennen muss. Damit wäre eigentlich am 1. Februar 2014 Feierabend gewesen und IBAN europaweit der neue Standard. Mit Verlängerung um sechs Monate werden alle Zahlungen über das neue europäische System SEPA (Single Euro Payments Area) ab August abgewickelt werden.
Die schleppende Akzeptanz der SEPA-Umstellung bei Unternehmen lässt befürchten, dass Zahlungsunterbrechungen sich häufen würden, wenn man in Brüssel auf den geplanten Umstellungstermin bestanden hätte. Mit dem neuen Zahlungssystem SEPA werden Kontonummern und Bankleitzahlen durch neue internationale IBAN-Kontonummern ersetzt.
Shops, die via PayPal, Kreditkarte und Nachnahme verkaufen, können sich zurück lehnen, da die Zahlungsanbieter alles Erforderliche in die Wege leiten werden. Für immerhin ungefähr 40 % der deutschen Online-Shops wird es jedoch im Spätsommer Zeit, umzustellen, wenn sie ihren Kunden die Zahlung per Lastschrift weiterhin ermöglichen wollen. Software-Anbieter, wie OXID und Shopware haben pünktlich zum ursprünglichen Termin reagiert und ihre Shops SEPA-fähig gemacht.
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